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Abschiedswoche

Es ist soweit, die letzten Tage in Greifswald sind angebrochen und Abschiedsstimmung macht sich in mir breit. Meine Wohnung ist ein einziges Wirrwarr aus Pappkartons und Tüten. Die Wände sehen kahl aus, die Schränke sind leer geräumt. Und am Wochenende zieh ich dann endgültig aus.
Natürlich musste ich mich auch von Greifswald verabschieden. Deshalb haben Kerstin und ich am Dienstag einen letzten Stadtrundgang gemacht. Natürlich waren wir an allen wichtigen und unwichtigen Orten (siehe Prüfungsamt!!! ), angefangen bei der guten alten Mensa, wo wohl jeder so seine, nennen wir es mal „Momente“ hatte. Meine Institute (das Nordische, die Deutsche Philologie und das Anglistik/Amerikanistik-Institut) werde ich wohl am wenigsten vermissen, obwohl ich es mir dann doch nicht nehmen lassen konnte, mich noch mal in einen leeren Seminarraum zu setzen und den guten alten Institutsmief einzuatmen.
Nach 5½ Jahren in Greifswald (oder 5,5. Nicht wahr, Kerstin?) hab ich’s dann auch endlich mal geschafft, den Dom zu besteigen. Ich hatte ja Respekt vor der Höhe, zumal man, wenn man wie ich quasi Wochen, wenn nicht sogar Monate an seinen Schreibtisch in seinen 4 Wänden gefesselt gewesen ist, wo der weiteste Weg der vom Schreibtisch in die Küche war, nicht mal mehr von einer Grundbeweglichkeit ausgehen kann. Gut, nachdem uns aber an der Kasse versichert wurde, dass auffällige Unfälle bisher nicht bekannt sind, fühlten wir uns nicht wirklich sicherer, aber runter kommt man ja immer. Oben angekommen, (ich konnte leider die Stufen nicht zählen, da ich mit keuchen beschäftigt war ) wurden wir dann mit nem Hammer Ausblick belohnt. Wir haben von dort oben zwar nicht alles wieder finden können. (Auch nicht Judel auf ihrem Sonnendeck!) Aber das Wetter war einfach genial, auch wenn, wie man sieht, hier und da mal ein laues Lüftchen wehte.









Gestern hat mich Kerstin dann noch in einen ihrer DaF-Kurse mitgenommen. Wie nannte er sich noch? „Emotionen in der Sprache“, glaube ich. Ich ging mit der Erkenntnis, dass Basisemotionen Grundemotionen sind. Nun ja, wer hätte es gedacht. Allerdings war ich sehr begeistert von Kerstins Mitarbeit. Mit ihren Einwürfen hat sie quasi die gesamte Denkweise des Kurses umgeworfen und wenn man so will, eine völlig neue Herangehensweise eingeführt.
Abends waren wir noch im „Latino House“ und ich schwöre euch, ich hab lange nicht mehr so gut gegessen. Sobald ich meine Lauftrainingsunterbrechung von mittlerweile über 5 Jahren wieder aufhebe, werde ich dort öfter einkehren, so viel steht mal fest.
Danach sind Kersti und ich ins „Caspar“ rüber, wo Tobi, Steff, Trixi und Katchie auf uns warteten. Nach meinem Long Island Ice Tea war ich ganz schön mit durch, aber dafür hab ich geschlafen wie ein Baby. Umso fitter bin ich heute. Es gibt ja auch noch einiges in meiner Wohnung zu tun. Da werd ich mich auch gleich mal ranmachen.
27.4.06 13:45





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